Kursbeschreibungen

Programme der Meisterkurse

Kurs 1: Kammermusik

Dozenten der MHS München

Geschlossenes Projekt.

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Kurs 2: Musiktheater/Gesang

Michael Hampe Regisseur

Stephan E. Wehr: Musikalische Leitung

Vorsingen - aber richtig

Für Sänger am Anfang ihrer Laufbahn ist das Vorsingen oft von entscheidender Bedeutung. Die meisten Engagements kommen aufgrund eines Vorsingens zustande.

Andererseits hassen viele Sänger das Vorsingen. Sie fühlen sich in der geschäftsmäßig–stimmungslosen Atmosphäre einer Audition in hässlichen Probesälen oder unter kaltem Arbeitslicht unwohl und gehemmt. Nervosität und Angst führen dazu, dass sie sich gerade da unter ihrem gewohnten Niveau präsentieren, wo es darauf ankäme, sich in bester Form zu zeigen. Hinzu kommen häufig Fehler bei der Auswahl der Vorsinge-Arien, deren Darbietung und des persönlichen Auftritts.

Dieser Kurs will hier Abhilfe schaffen. Das Vorsingen soll als Element des künstlerischen Handwerks begriffen werden, das erlernbar ist und trainiert werden kann.

Die richtige Auswahl und Interpretation der Vorsinge-Stücke, eine vielseitige Palette, Auftritt und Präsentation der eigenen Persönlichkeit, Abbau von Hemmungen und Lampenfieber ebenso wie von Übertreibungen, sowie viele andere künstlerische und praktische Gesichtspunkte werden bewusst gemacht und geübt mit dem Ziel einer gelassenen und souveränen Gestaltung des Vorsingens.

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Kurs 3: Neue Musik

LandesJugendEnsemble für Neue Musik NRW

Geschlossenes Projekt.

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Kurs 4: Meisterkurs Schlagzeug

Edith Salmen: Schlagzeug

Vom Schlag zum Klang, ein Kurs für Musiker, die Schlagzeug spielen. Erarbeitet werden Werke von Solo bis maximal Quartett. Die Kammermusik wird jedoch im Vordergrund stehen, so dass auch feste Ensembles sich angesprochen fühlen sollen. Zwei Werke, ein Duo und ein Trio werden am Ende dieser Woche uraufgeführt. Die Komponisten Luca Vago und Wolfgang Florey werden eigens für diesen Kurs neue Stücke schreiben. Das genaue Programm wird festgelegt, wenn Teilnehmerzahl und - wünsche bekannt sind.

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Kurs 5: Meisterkurs Blockflöte/Querflöte

Dorothee Oberlinger: Blockflöte

Lorenzo Cavasanti: Blockflöte/Traversflöte

Einzel- und Kammermusikunterricht

Repertoire
Solo- und Kammermusik für Blockflöte.
Die Kursteilnehmer können frei aus dem Solo- und Kammermusikrepertoire für Blockflöte(n) vom Mittelalter bis zur Gegenwart wählen. Dabei wird Dorothee Oberlinger bei Bedarf zeitgenössisches Repertoire erarbeiten, Lorenzo Cavasanti bietet neben dem Blockflötenunterricht auch Traversflötenunterricht an. Blockflötenensembles sind herzlich willkommen. Vorhandene Consortinstrumente bitte mitbringen, tiefe Flöten (T/B/Gb/Sbb) gerne auch in barocker Bauweise.

Korrepetition
Für die Kurswoche steht ein Korrepetitor zur Verfügung. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, selbstgewählte Werke mit Cembalo in einem betreuten Korrepitionsunterricht zu erarbeiten. Die Teilnehmer werden gebeten, die Stücke, die sie mit Cembalo erarbeiten möchten, bei der Anmeldung mitzuteilen und die Cembalonoten mitzubringen!

Teilnehmerkonzert
Ein Teilnehmerkonzert bietet die Möglichkeit, die Ergebnisse der Arbeit unter Konzertbedingungen zu präsentieren.

Kammermusik
Jegliche Kammermusik mit Blockflöte ist willkommen! Es können auch vor Ort Ensembles zusammengestellt werden.

Kurssprachen
Deutsch/Englisch/Italienisch

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Kurs 6: Musiktheater

Gerd Uecker: Opernintendant

Musikalisch-sängerische Arbeit an Vorsinge-Arien für Opernsänger

Jeder Studierende des Faches Operngesang wird nach seiner Bewerbung bei einem Opernhaus oder bei einer Agentur erst über ein erfolgreiches Vorsingen seinen Einstieg in eine professionelle Gesangskarriere finden.
Daher soll in diesem Kurs die Erarbeitung eines Vorsinge-Repertoires von circa 4 - 6 Opernarien des jeweiligen Stimmfaches im Mittelpunkt stehen. Der Schwerpunkt wird dabei insbesondere auf die musikalische Interpretation und Darstellung gelegt werden. Gesangstechnische Themen sollen nur am Rande behandelt werden.
Vorausgesetzt werden mindestens 6 gut studierte Opernarien in der jeweiligen Originalsprache.
Die Arbeit während des Kurses wird von individueller Beratung zu Fragen des zukünftigen Berufsweges begleitet werden. Auch können in der Gruppe allgemeine Fragen zur Berufspraxis erörtert werden.
Der Kurs ist für Gasthörer offen.

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Kurs 7: Meisterkurs Gesang

Edda Moser: Gesang

Kursbeschreibung folgt.

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Kurs 8: Meisterkurs Gesang

Jeanette Favaro-Reuter: Gesang

Schwerpunkt dieses Kurses wird das Zusammenspiel von Technik und Interpretation in der Vorbereitungsphase eines Stücks sein. In der technischen Arbeit werden Körperbezug in Zusammenhang mit Sitz der Stimme sowie Elastizität und Muskelharmonie betont. In der Arbeit an der Interpretation wird Untertext ein wichtiges Thema sein. Die Wahl der Literatur wird freigegeben; allerdings müssen alle ausgewählten Stücke bis  Ende Juni 2008 per E-mail bei Prof. Dr. Favaro-Reuter, duetto90@t-online.de angemeldet werden.
Am Schluß des Kurses findet ein öffentliches Konzert statt.

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Kurs 9: Meisterkurs Fagott

Georg Klütsch: Fagott
Midori Kitagawa: Korrepetition

Spieltechnische Grundlagen - Sololiteratur - Probespielvorbereitung.

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Kurs 10: Meisterkurs Oboe

Christian Schneider: Oboe

Kursbeschreibung folgt.

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Kurs 11: Internationale Kammermusikwoche

In Kooperation mit der Landesmusikakademie NRW in Heek

Auryn-Quartett: Kammermusik für Streicher

Dirk Mommertz: Klavier/Kammermusik

Anthony Spiri: Klavier/Kammermusik

Der Kurs richtet sich an Streicher und Pianisten.

Zum ersten Mal bietet die Europäische Akademie eine Internationale Kammermusikwoche in Verbindung mit der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen an. Das Projekt ist auf zwei Jahre geplant; die zweite Woche wird im kommenden Jahr etwa zur gleichen Zeit in der NRW-Akademie stattfinden. Eine Teilnahme ist aber problemlos auch nur in einem Jahr möglich.
Eingeladen sind junge Musikerinnen und Musiker, die ein Streichinstrument oder Klavier spielen, und zwar sowohl feste Ensembles jeder Besetzung, ad-hoc-Ensembles sowie Einzelspieler. Die Besetzungen reichen vom Duo Streichinstrument – Klavier bis zur Kammermusik für Sextett. Ausserdem werden alle Streicher gemeinsam in einem Kammerorchester mitwirken, für das ein erfahrener Dirigent zur Verfügung steht.  Die Pianisten erhalten auch Einzelunterricht.
Als Dozenten konnten bedeutende Künstler aus beiden Bereichen gewonnen werden:
zum einen das exzellente Auryn-Quartett für die Arbeit primär mit Streichinstrumenten, zum anderen mit Anthony Spiri (Musikhochschule Köln) und Dirk Mommertz (Fauré-Quartett/Folkwang-Hochschule Essen) zwei hervorragende Pianisten mit Schwerpunkt Klavier-Kammermusik.
Teilnehmen können Studierende aller Semester und Jungstudierende ebenso wie fortgeschrittene Musikschüler bzw. Privatschüler. Kammermusik-Erfahrung ist nützlich, aber nicht Voraussetzung.
Bei Teilnahme in beiden Jahren wird jeweils ein Rabatt von 25 % auf die Kursgebühr gewährt.
Das Projekt wird vom Land NRW gefördert.

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Kurs 12: Meisterkurs Querflöte

Moshe Aron Epstein: Querflöte

Interpretationskurs für professionelle Flötisten, Studierende und fortgeschrittene Schüler

Hauptinhalt des Kurses ist der tägliche Einzelunterricht vor der Gruppe mit Literatur vom Barock bis zur Moderne (Solostücke, Konzerte, Sonaten usw.). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kammermusik für zwei bis vier Flöten mit und ohne Klavierbegleitung. Hierfür sind Anmeldungen bereits existierender Ensembles ausdrücklich erwünscht. Darüber hinaus werden in gesonderten Einheiten Orchesterstellen und die Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen sowie Vorspieltraining behandelt.
Für den gesamten Zeitraum des Meisterkurses wird ein Korrepetitor, sowohl für den Unterricht, als auch für individuelle Proben zur Verfügung stehen.
Am Ende des Kurses findet ein Abschlusskonzert der Teilnehmer statt.
Die Teilnehmer werden gebeten, bereits mit der Anmeldung Repertoirevorschläge sowie Vorschläge zu Kammermusik und Orchesterstellen zu unterbreiten.

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Kurs 13: Intensivtraining für Jazz-Ensembles

Steffen Schorn: Jazz-Saxophon
Jule Unterspann: Jazz-Gesang
Marja van den Berk: Coaching/Bühnenpräsenz

Die Dozentengemeinschaft KlangRaumBühne bietet dieses Jahr erstmalig in den Räumen des Palazzo Ricci diese spezielle Form der Masterclass an.
Prof. Steffen Schorn, Jule Unterspann und Marja van den Berk arbeiten seit Jahren erfolgreich als Förderer der künstlerisch-musikalischen Persönlichkeit innerhalb sowie außerhalb der Ausbildung zum Jazzmusiker und zur Jazzmusikerin an deutschen Musikhochschulen.

  • Steffen Schorn
    Intensives rhythmisches Training, Gehörbildung, Improvisation, Komposition, Arrangement, Bandkommunikation, Saxophon.
  • Jule Unterspann
    Stimme, musikalisches Selbstverständnis (Einzelsitzungen), Bandkommunikation.
  • Marja van den Berk
    Bühnenpräsenz, innerer sowie äußerer Ausdruck der Persönlichkeit, Bandcoaching, Solistenarbeit.
    Angesprochen sind feste Ensembles mit eigenem Repertoire, die gezielt an ihrem musikalischen Profil und ihrem aktuellen Bühnenprogramm arbeiten möchten (d.h. Hochschulabsolventen, Studenten in der Abschlussvorbereitung und bereits länger bestehende Formationen).

Der Kurs beinhaltet neben intensivem musikalischen Training während der Kursdauer sowohl organisatorische Vorbereitung im Vorfeld als auch Vermittlung von Kontakten und Auftritten im Anschluß und soll so als Brücke vom Hochschulabschluß ins professionelle Leben fungieren und die Eigenverantwortung fördern.

Die Teilnehmerzahl ist je nach Größe der Ensembles auf 4 - 5 Ensembles (max. ca. 20 Teilnehmer) begrenzt.

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Kurs 14: Meisterkurs Klavier

Boris Bloch: Klavier

Der Meisterkurs wendet sich an fortgeschrittene Pianistinnen und Pianisten, auch wenn sie noch nicht Studierende einer Musikhochschule sind. Im Vordergrund steht die Erarbeitung von bedeutenden Werken mit der gesamten Breite der Klavierliteratur.
Ein weiterer Akzent liegt auf dem Fach Dirigieren, dem sich Boris Bloch seit längerem mit großem Erfolg zuwendet. Es können sich hierfür sowohl Dirigenten als auch Pianisten mit einem besonderen Interesse am Dirigat anmelden.

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Kurs 15: Meisterkurs Klavier/Kammermusik

Thomas Duis: Klavier

Die Kurse von Prof. Duis und Prof. Krecher widmen sich der gemeinsamen Erarbeitung der Sonaten für Violine und Klavier von Beethoven und Brahms, es werden jedoch gerne auch weitere kammermusikalische und solistische Werke unterrichtet.

Die Kurse Nr. 15 und 16 können als Kammermusikkurs zum reduzierten Preis von 600 Euro (300 Euro für Studierende) gebucht werden.

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Kurs 16: Meisterkurs Violine/Kammermusik

Andreas Krecher: Violine

Die Kurse von Prof. Krecher und Prof. Duis widmen sich der gemeinsamen Erarbeitung der Sonaten für Violine und Klavier von Beethoven und Brahms, es werden jedoch gerne auch weitere kammermusikalische und solistische Werke unterrichtet.

Die Kurse Nr. 15 und 16 können als Kammermusikkurs zum reduzierten Preis von 600 Euro (300 Euro für Studierende) gebucht werden.

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Kurs 17: Meisterkurs Viola/Kammermusik

Anna Serova: Viola

Jenny Borgatti: Korrepetition

Liebe Studenten!

Die von mir verwendeten Sprachen sind Russisch, Englisch, Italienisch und etwas Deutsch.

Ziel des Kurses ist es, allen Schülern eine Lern- und künstlerische Erfahrung zu bieten, die folgende Aspekte umfaßt:

  • Vertiefung des Solo- und Kammermusikrepertoires
  • Rat und Hilfe zur Verbesserung der Körperhaltung
  • Korrektur der Fingerhaltung

Jegliche Literatur ist willkommen:

  • Solorepertoire
  • Kammermusikrepertoire
  • Orchesterstellen
  • Etüden

Kammermusik
Repertoire sowohl für Streicher als auch für Klavier und Streicher möglich.

Bitte geben Sie mir die Stücke vorher per E-mail an: anjaserova@yahoo.it

Während des Kurses lernen Sie außerdem die renommierten Geigenbauer Alessandra Pedota und Bernard Neuman aus Cremona kennen, die Italienisch, Englisch und Deutsch sprechen. Sie werden Hinweise zur Instrumentenpflege geben und bringen einige Geigen, Bratschen und Celli sowie Bögen aus ihrer Cremoneser Werkstatt mit, die sie zum Probespiel zur Verfügung stellen.

Der Kurs wird am Klavier von der Pianistin Jenny Borgatti betreut, die Sie auch im Abschlußkonzert begleiten wird.

In der Kurswoche wird zudem ein Gesprächskonzert mit mir und Jenny Borgatti unter dem Titel „Das Rätsel der russischen Seele“ mit Kompositionen von Schostakovitch, Rachmaninov, Glinka und Schnittke stattfinden.

Arrivederci in Montepulciano!

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Kurs 18: Meisterkurs Klavier

Erika Lux: Klavier

Kursschwerpunkte
Als Pianistin war und ist Erika Lux bis heute bestrebt, möglichst alle Bereiche des Klavierrepertoires zu kennen und zu spielen. Einen ihrer Schwerpunkte bildet jedoch die Musik ihres Heimatlandes, d.h. Liszt, Bartók und Kurtág.
Zudem gilt ihre Vorliebe und großes Interesse dem Impressionismus - Debussy und Ravel.
Während der Unterrichtstätigkeit trifft man häufig auf StudentInnen, die Schmerzen im Rücken und in den Armen haben. Mit Hilfe ihrer Feldenkrais–Erfahrungen konnte Erika Lux vielen von ihnen zu gesundem Spiel und Schmerzlosigkeit verhelfen.
Da sie von Kindheit an immer viel und gern vom Blatt gespielt hat, bietet sie außerdem auch in diesem Bereich (Prima Vista-Training) Hilfestellung an.

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Kurs 19: Meisterkurs Jazz

Thomas van der Geld: Vibraphon

<h5>Jazzharmonielehre für klassische Tonsätzer, Musiklehrer und Musikpädagogen</h5>

Zielgruppen dieses Kurses sind klassische Tonsätzer und Musiker, Musiklehrer und Musikpädagogen, die aus beruflichen Gründen oder einfach aus Neugier ihr Wissen über die Jazzharmonielehre erweitern möchten. Dieser Kurs ist auch für Anfänger im Jazz geeignet. 
Inhaltlich werden alle Aspekte der Jazzharmonielehre von der Funktionsharmonik bis hin zur Konstant-Struktur-Fortschreitung erläutert.

Einzelne Themen

  • Diatonische Septakkorde
  • Zwischendominante
  • Verminderte Septakkorde
  • Sekundärdominante
  • Moll-Subdominante
  • Cliché-Linien
  • Turnarounds
  • Konstant-Struktur

Diese Themen werden anhand musikalischer Beispiele und durch gemeinsame  Analysen von Jazz-Standards erläutert. Hier wird auch das Lesen von Leadsheets vermittelt.
Schließlich wird die Querverbindung zur Jazzimprovisation durch das System „Akkord-Symbole/Akkord-Skalen“ erläutert und mittels einfacher Übungen praktisch umgesetzt.

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Kurs 20: Meisterkurs Violine

Daniel Gaede: Violine

Kursbeschreibung folgt.

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Kurs 21: Meisterkurs Klavier

Andrea Lucchesini: Klavier

Es bestehen keine Vorgaben. Die Repertoriewahl ist frei.

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Kurs 22: Kammermusik/Komposition

Minguet Quartett

Ulrich Isfort , Violine I
Annette Reisinger, Violine II
Firmian Lermer, Viola
Matthias Diener, Violoncello
Peter Ruzicka: Komponist, Dirigent

Das international renommierte Minguet Quartett, ebenso jung-dynamisch wie podiumserfahren, gibt seine Erfahrungen in der Kurswoche effektiv und praxisnah weiter:
Die Teilnahme am Kurs ist daher ideal geeignet als Vorbereitung zu Kammermusik- und Kompositionswettbewerben sowie wichtigen Konzerten.
Die Mitglieder des Minguet Quartetts unterrichten an den Musikhochschulen Düsseldorf und Essen sowie an der Universität Mozarteum Salzburg. Darüber hinaus verbindet sie 2008 eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, ebenfalls werden sie in der Jury des 7.Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne" 2009 in Graz vertreten sein.
Durch seinen kompromisslosen Brückenschlag zwischen zeitgenössischer und Musik vergangener Jahrhunderte zählt das Minguet Quartett, dessen Wolfgang Rihm-Gesamteinspielung mittlerweile richtungsweisend ist, als Vermittler epochaler Zusammenhänge heute zu den führenden Streichquartetten Deutschlands.
Auf Einladung von Peter Ruzicka war das Ensemble 2004 und 2006 zu Gast bei den Salzburger Festspielen – zuletzt mit dem für Jörg Widmann/Minguet komponierten Klarinettenquintett von Wolfgang Rihm. Das Minguet Quartett wird den 60.Geburtstag von Peter Ruzicka 2008 zum Anlass nehmen, alle seine Streichquartette ins Repertoire zu integrieren und einzuspielen.
Dies hat ihn dazu inspiriert, sein 6. Quartett für das Ensemble zu komponieren (UA Kissinger Sommer 2008).
„…ich komme erst heute dazu, mich für die wunderbare Nachricht von der von Ihnen geplanten „integralen“ Beschäftigung mit meinen Streichquartetten im nächsten Jahr zu bedanken. Eine schönere künstlerische Perspektive kann es für mich ja gar nicht geben! Als Komponist, das wissen Sie, ist mir Ihr Quartett seit der Aufführung von „...ÜBER EIN VERSCHWINDEN“ sehr ans Herz gewachsen. Sie haben damals eine Dimension erreicht, zu der keine andere Quartettformation vorgestoßen ist. Von daher wäre eine weiterführende Zusammenarbeit für mich die größte Freude! Übrigens ist ein sechstes Streichquartett von mir schon in Ansätzen skizziert. Ich würde es gerne für Sie 2008 schreiben!“
Im November 2008 wird Peter Ruzickas Oper „Hölderlin“ an der Staatsoper Berlin uraufgeführt.
Von 14. bis 17. September wird Prof. Dr. Ruzicka die Woche mit seiner unendlichen Erfahrung auf vielen Gebieten und die Einstudierung seiner Werke begleiten.
Insbesondere wird er die anwesenden Komponisten weiterbetreuen.

Zielgruppe Instrumentalisten
  • Bereits bestehende Streichquartette und weitere Ensembles
    • Jugendliche und Studenten
    • Berufsmusiker, die sich auf dem Gebiet der Kammermusik weiterbilden möchten
    • Einzelmusiker, die bei der Ensemblebildung unterstützt werden

Ziel und Inhalt des Kurses

  • Einstudierung eines oder mehrerer Kammermusikwerke
  • Einführung in den offenen Umgang mit zeitgenössischer Musik
  • Betrachtung musikgeschichtlicher Zusammenhänge in Bezug auf die einstudierten Stücke

 Werke

  • Kammermusikliteratur der Klassik/Romantik und zeitgenössische
  • Werke: Ruzicka, Rihm, Widmann, Pintscher u.a.
    • Gerne ist das Minguet Quartett bei der Auswahl behilflich und schlägt geeignete Stücke vor. 
    • Bitte Werke bei der Anmeldung angeben!

Besetzungen

  • Streicherkammermusik (Duo, Trio, Quintette, Sextette)
    • Erweiterte Streicherkammermusik mit Klavier und/oder Bläsern
Zielgruppe Komponisten
  • Komponisten, die gemeinsam mit den Dozenten an ihren Stücken arbeiten und Erfahrungen mit den vielfältigen klanglichen Möglichkeiten eines Streichquartetts sammeln möchten.

Ziel und Inhalt des Kurses

  • Einstudierung der eingesandten Werke
  • Diskussion über Stücke und Machbarkeiten am Instrument
  • Aufführung der Werke in einem Abschlusskonzert

Werke

  • Streicherliteratur: Duo bis Streichquartett

 

Am Samstag, den 13.9.2008 ist ein Dozentenkonzert mit deutsch-französischem Schwerpunkt im Rahmen der 2. Internationalen Festwoche Europäischer Musikhochschulen vorgesehen.

Programm

Beethoven, Streichquartett op. 18 Nr. 6      
Peter Ruzicka, 6. Streichquartett (für das Minguet Quartett) 2008 
---
Ravel, Streichquartett F-Dur

Hauptthema: Streichquartett

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Kurs 23: Meisterkurs Violoncello/Kammermusik

Markus Nyikos: Violoncello

Wir werden je nach individuellem Bedarf an der Analyse und Perfektionierung der Bewegungen am Instrument sowie an der Ausbalancierung unserer beim Cellospiel eingesetzten Kraft arbeiten. Die hierdurch gewonnene Energie und technische Souveränität können wir in vollem Umfang zu Gestaltung und Ausdruck des für diesen Kurs vorbereiteten Cellorepertoires verwenden und dadurch eine vertiefte künstlerische Aussage erzielen.

  • Auf Wunsch Gruppenarbeit an Atem und Körperhaltung
  • Es sind auch Kammerensembles willkommen!

Hinweise auf die Unterrichtsweise von Prof. Markus Nyikos
Nyikos hat im Laufe seiner langjährigen Lehrtätigkeit neue integrierende Ansätze entwickelt, die eine genaue Analyse der Bewegungsabläufe und der Haltung am Instrument ebenso beinhalten wie eine verstärkte Berücksichtigung der Körperwahrnehmung, Konzentration und bildhaften Vorstellungskraft. Dabei sind auch Atemarbeit und mentale Techniken möglich.

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Kurs 24: Meisterkurs Gesang

Siegfried Jerusalem: Gesang

Lied und Oper.

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Kurs 25: Historische Holzblasinstrumente

Bernhard Böhm: Historische Holzblasinstrumente 

Interpretation und Affektgestaltung für Bläser

Angesprochen sind Spieler auf historischen Holzblasinstrumenten, wie vor allem Block- und Traversflöte, aber auch Spieler moderner Holzblasinstrumente.

Kursinhalte
Die Bedeutung der Affektgestaltung in der Musik des Barock.
Historische Quellen (Quantz, Hotteterre, Matthesson etc.) und ihre lebendige Umsetzung heute (Referat).
Interpretationsklasse: Werke nach Wahl der Teilnehmer
Literatur vom 16.- 18. Jahrhundert nach Wahl der Teilnehmer.
Aufzeigen der Bedeutung des "Singens" für den Instrumentalisten, insbesondere den Bläser, an Hand der historischen Quellen.
Praktisches Umsetzen der historischen Forderungen am Instrument.
Literaturbeispiele: Caccini / Eyck - Amarilli mia bella. etc.
Interpretation vor allem von Sololiteratur des 16.-18. Jahrhunderts.

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Kurs 26: Meisterkurs Klavier

Barbara Szczepanska: Klavier

Chopin – Fühlen und Verstehen

Die eigene Interpretationsweise in Frédéric Chopins Werken Tänzerische Aspekte in Mazurken und Polonaisen Inspirationen aus polnischen Liedern und Volkstänzen.

Der Kurs ist auch angedacht für Jungstudierende.

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Kurs 27: ChorAkademie

Jörn H. Andresen:  Leitung

Programm

Europäische Chorakademie in Montepulciano

5.10. – 12.10.2008

Palazzo Ricci

Europäisches Erbe

Schlüsselwerke der europäischen Chortradition

„Von der Renaissance zum Hochbarock"

Leitung Jörn Andresen

Die Chorakademie richtet sich an Sängerinnen und Sänger, die gemeinsam mit Profis in kurzer aber intensiver Probenzeit ein anspruchsvolles A-Cappella-Programm erarbeiten. Chor- und Singerfahrung sowie sicheres Blattsingen sind Vorraussetzungen für die Teilnahme.

Die Arbeit wird in zwei Konzerten am Ende der Woche vorgestellt. Mit Jörn Andresen konnte ein profilierter Dirigent gewonnen werden, der sowohl im Bereich der historischen Aufführungspraxis als auch als Chorleiter seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat.

Unterstützend kommen zehn professionelle Chorsänger aus dem Umfeld des Koblenzer Barockorchesters Cappella Confluentes und des Vokalensembles Cantus Floridus hinzu.

Auf dem Programm der Chorakademie stehen im ersten Jahr geistliche Werke aus Renaissance und Barock. Schwerpunkt ist der europäische Gedanke - schließlich waren schon die Komponisten des 17. Jahrhunderts kosmopolitisch und immer unterwegs zwischen den Ländern!

Dabei ist natürlich Italien besonders bedeutsam. Kein Komponist blieb unbeeinflusst von Gabrieli und Monteverdi, die in der Zeitenwende entscheidende Impulse sowohl für den mehrchörigen als für den von Affekten geprägten Stil gaben. Dies gilt auch für den in Rom aufgewachsenen Asprilio Pacelli, der um 1600 seine Kapellmeisterstelle am Petersdom aufgab, um in Warschau die Leitung der berühmten Cappella Reale di Polonia zu übernehmen. Einige seiner kürzlich wiederentdeckten Psalme werdenstellen eine echte Rarität im Programm der ChorAkademie statt.

Obwohl dem berühmten Sagittarius durchaus ebenbürtig, wird Johann Hermann Schein wohl immer im Schatten von Heinrich Schütz. Den sehr früh verstorbenen Thomaskantoren zeichnen eine bedingungslose, dem italienischen Madrigal entlehnte und in deutschen Motetten mit lutherischen Glaubenssätzen verbundene Ausdruckchromatik aus. Besonders schön gelingt ihm die in seiner Sammlung „Israelisbrünnlein", aus der ebenfalls einiges gesungen und zu hören sein wird.

Höhepunkt der Chorliteratur sind ohne Zweifel die vier doppelchörigen Motetten Johann Sebastian Bachs. Sie erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Die Verbindung strengster kontrapunktischer Fassung, theologisch unterfütterter Textbehandlung und hemmungsloser Musizier- und Konzertierfreude machen die Motetten für Sänger wie für das Publikum immer wieder zum echten Magneten und schaffen allein schon durch ihre Originalität Identifizierungsschnittstellen in zahllosen Musikerbiographien.

Programm:

Asprilio Pacelli:

  • Vier doppelchörige Psalmen
  • Dixit Dominus
  • Beatus Vir
  • Confitebor Tibi
  • Laudate Pueri

Johann Hermann Schein:

  • Drei Madrigale aus dem Israelisbrünnlein
  • Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn
  • Was betrübst du dich, meine Seele
  • Da Jakob vollendet hatte

Johann Sebastian Bach

  • Die vier Doppelchörigen Motetten
  • Der Geist hilft meiner Schwachheit auf
  • Fürchte dich nicht
  • Singet dem Herrn
  • Komm Jesu, komm

Änderungen vorbehalten!

Weitere Werke nach Prüfung der Anmeldungen.

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