Dozenten

Alle Dozenten der bisherigen Jahre

Urban Agnas

Urban Agnas studierte in Arvika, Schweden. 1986 war er Preisträger des ARD-Wettbewerbs. Anschließend spielte er als Solotrompeter u.a. bei den Gothenburger Symphonikern und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Als Solist hat er mit vielen deutschen und skandinavischen Orchestern konzertiert. Nach vier Jahren als Lehrer am Royal Conservatory in Stockholm wurde er 2001 Professor an der Hochschule für Musik Köln.
Dozent in Montepulciano 2007.

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Zakhar Bron

Zakhar Bron, Preisträger u.a. der International Queen Elisabeth Competition in Brüssel und der Wieniawski Competition in Posen, wurde 1947 in Uralsk geboren. Er studierte am Gnessin Konservatorium in Moskau bei Boris Goldstein und am Tschaikowski-Konservatorium bei Igor Oistrakh, dessen Assistent er wurde. Zakhar Bron hat nicht nur als Solist in aller Welt höchstes Niveau erreicht, er konnte außerdem am Glinka Konservatorium in Novosibirsk, an der Musikhochschule in Lübeck, am Rotterdamer Konservatorium, an der Royal Academy London und an der königlichen Akademie in Madrid seine außergewöhnliche Begabung als Pädagoge unter Beweis stellen. Seine Schüler sind regelmäßig Gewinner der wichtigsten internationalen Musikwettbewerbe; unter ihnen gehören z.B. Vadim Repin, Maxim Vengerov und Daishin Kashimoto zur Weltelite. Aufgrund seiner großen Lehrerfolge wird Zakhar Bron als Juror zu nahezu allen internationalen Wettbewerben eingeladen. Er ist Ehrenprofessor in Japan, Polen, Bulgarien und Russland und seit 1998 Professor an der Hochschule in Köln.

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Jeanette de Boer

Jeanette de Boer, geboren in Utrecht, studierte an der dortigen Hochschule für Musik Klavier bei Magda Evertse und Johan van den Boogert, sowie Kammermusik bei Geza Frid. 1972 bestand sie
das Solistenexamen summa cum laude und erhielt vom Kultusministerium ein Leistungsstipendium für ihr Studium in Salzburg bei Winfried Wolf, das sie 1975 mit dem großen Konzertfachdiplom abschloß. Sie wird regelmäßig zu Soloauftritten und Konzerten mit Orchestern sowie zu Radio- und  Fernsehaufnahmen in ganz Europa eingeladen, u.a. in Utrecht, Amsterdam, Luxemburg, Linz und Salzburg. Seit 1981 leitet sie Meisterkurse im Rahmen der Japanischen Winterakademie, der Internationalen Orchesterwochen für Kammermusik Salzburg, der Sommerfestspiele auf Stift Melk sowie der Georgia Christian University Atlanta/USA. Auch ist sie ständiges Mitglied in den Bundes- und Landesjurys des Österreichisches Jugendwettbewerbs Prima la Musica. Seit 1989 leitet sie eine Klavierklasse an der Kunstuniversität Mozarteum, seit 2004 als außerordentliche Universitätsprofessorin.

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Nikita Fitenko

Der international renommierte russische Pianist ist in der ganzen Welt als Solist und mit bedeutenden Orchestern aufgetreten. Seine CD-Aufnahmen weisen ihn als Meister der russischen Klaviermusik aus und erhielten begeisterte internationale Kritiken.
Nikita Fitenko wurde in Petersburg geboren und machte dort sein Examen mit einem der besten jemals vergebenen Ergebnis. Danach erhielt er den Anton Rubinstein Memorial Award. Anschliessend vervollständigte er seine Studien in den USA, wo er auch den Doktortitel erwarb.Er gewann Auszeichnungen und Preise bei internationalen Wettbewerben.
Seit 2002 ist er Artistic Director der Louisiana Piano Series International. Er nimmt als Juror an internationalen Wettbewerben teil. Zur Zeit arbeitet er als Assistant Professor an der Northwestern State University of Louisiana. Er ist als Lehrer ebenso gefragt wie als Solist und Begleiter

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Siavush Gadjiev

Siavush Gadjiev begann sein Klavierstudium an der Hochbegabtenschule des Konservatoriums in Baku. Schon mit dreizehn komponierte er und studierte Komposition. Sein Diplom legte er bei Bela Davidovic und Borsi Zemlianski am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ab, wo er sich auch im Fach Interpretation spezialisierte und später selbst Schüler aus allen sowjetischen Ländern, Japan, Ungarn, Rumänien, Korea und den USA unterrichtete. Gadjiev gibt regelmäßig Meisterkurse, Seminare und Gesprächskonzerte in Europa und den USA. Seine Schwerpunkte liegen auf dem russischen Repertoire und der Interpretation von Mozart, Beethoven, Rachmaninoff und Prokofieff. In internationalen Konzertsälen tritt er solistisch und als Kammermusiker auf und erhält begeisterte Kritiken. Er hat mit diversen Sinfonieorchestern unter Dirigenten wie Kogan, Nijasi, van Alphen und Trevor gespielt.

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Mechthild Georg

Mechthild Georg studierte bei Ingeborg Reichelt in Düsseldorf. Nach ihrem Konzertexamen begann eine rege Konzerttätigkeit als junge Altistin. Sie wurde Preisträgerin des Würzburger Mozartfest-Wettbewerbs im Fach Oper und absolvierte Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf und Giulietta Simionato. Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten sie durch ganz Europa und zu bedeutenden Festivals. Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik machte Mechthild Georg sich einen Namen. Ihr Opernrepertoire beginnt bei den dramatischen Sopranpartien der frühen italienischen Oper und führt über die Mozartschen Hosenrollen zu Wagner und auch zur zeitgenössischen dramatischen Musik. Sie gastierte in Bonn, Köln, Heidelberg, Kopenhagen und an der Hamburgischen Staatsoper. Im Jahre 1998 wurde sie an die Musikhochschule Köln berufen. Sie gibt u.a. Meisterkurse in Weikersheim und beim Europäischen Musikfest Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.

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Wolfgang Guggenberger

Wolfgang Gugenberger, geboren in Sonthofen im Allgäu, war Erster Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert, gewann den Europäischen Preis der nationalen Musikwettbewerbe für die Jugend und war Preisträger beim renommierten Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Er schloss sein Studium in München bei Rolf Quinque und in Trossingen bei Horst-Dieter Bolz mit Auszeichnung ab. Zukunftsweisend und künstlerisch prägend war für ihn ein zweijähriges Intensivstudium in Chicago bei Vincent Cichowicz, Adolph Herseth und Arnold Jacobs. Von 1986 bis 2005 war er Dozent für Trompete und Fachbereichsleiter der Abteilung Blechbläser und Schlagzeug am Richard-Strauss-Konservatorium München. 2005 wurde er zum Professor an die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen berufen. Konzertreisen und Meisterkurse führten ihn in viele europäische Länder sowie nach Georgien, Südostasien, Amerika und Mexiko.

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Nancy Gustafson

Nancy Gustafson ist regelmäßig an den wichtigsten Opernhäusern der Welt zu Gast, so in New York, San Francisco, Houston, Chicago und in Europa an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala, am Royal Opera House London und an der Hamburgischen Staatsoper. Besonders geschätzt ist die Künstlerin mit ihren Auftritten in Opern von Janacek. Sie hat mit Dirigenten wie Leonard Slatkin, Sir Colin Davis, Christian Thielemann, Christoph von Dohnany, Zubin Mehta, Kent Nagano, Marcello Viotti gearbeitet. Die Uraufführungen von Deborah Drattells Nicholas and Alexandra mit Placido Domingo in Los Angeles und von Lorin Maazels George Orwell-Vertonung 1984 am Royal Opera House Covent Garden London sowie eine Neuproduktion von Fidelio an der Oper Bonn zählen zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Karriere.

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Frans Helmerson

Frans Helmerson studierte in Göteborg, Rom und London. Er spielte bereits in den siebziger Jahren mit Sergiu Celibidache und erhielt in dieser Zeit viele Anregungen durch Mstislav Rostropovich. Er hat als Solist mit einer Vielzahl bedeutender Dirigenten und Orchester gespielt und Tourneen durch alle fünf Kontinente gemacht. Dank seiner großen Liebe zur Kammermusik war er sieben Jahre Direktor des Korsholm Festivals in Finnland; auch spielt er Kammermusik auf Festivals u.a. in Verbier, Prades und Ravinia. Seit 1992 ist Helmersson Professor in Köln. Zuvor lehrte er bereits in Stockholm und Madrid.

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Lutz Herbig

Lutz Herbig, in Leipzig geboren, studierte in seiner Heimatstadt, in Dresden, Wien und Berlin, außerdem bei Vaclav Neumann und Sergiu Celibidache. Seine Opernlaufbahn begann 1966 als Kapellmeister in Aachen. Nach Engagements als Kapellmeister in Saarbrücken und als Chefdirigent der Hofer Symphoniker wurde er 1979 Generalmusikdirektor in Trier. Von 1985 bis 1992 war er Generalmusikdirektor in Münster. Als Gastdirigent wurde er u.a. von den Bamberger Symphonikern, dem RSO Berlin, den Münchner Philharmonikern, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des
Saarländischen Rundfunks und dem Tanglewood Music Festival eingeladen. Rundfunk-, CD- und Video-Produktionen machte er u.a. beim RIAS Berlin, SFB, BR, WDR und Radio Ljubljana. Gastdirigate führten ihn regelmäßig nach Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Russland und Israel. Lutz Herbig ist Professor für Dirigieren an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

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Aly Keita

Aus einer traditionellen Musikerfamilie stammend, baut und spielt Aly Keita schon seit der Kindheit seine eigenen Instrumente (z.B. Balofon) und hat es heute bis an die Seite der Besten geschafft: Omar Sosa, Rhoda Scott, Joe Zawinul, Paco Séry, Karim Ziad, Etienne M’Bapé, Linley Marthe, Arto Tuncboyaciyan. Pharoah Sanders, Paolo Fresu u.a. Mit beeindruckender Virtuosität verbindet Aly musikalische Welten. Er wandert zwischen spektakulärer afrikanischer Rhythmik, Polyphonie und Elementen des Jazz und verbindet diese zu einer wunderbaren und einzigartigen Klangwelt – zwei magische Hände und tausend und ein Schlag

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David Kenedy

David Kenedy, 1956 in Belfast als Sohn ungarischer Eltern geboren, studierte mit 11 Jahren bei William Pleeth und dann bei Aldo Parisot. Er gewann zahlreiche bedeutende Preise. Später erhielt er Unterricht bei Boris Pergamenschikov. Kenedy spielt in Europa und den USA und macht regelmäßig Rundfunkaufnahmen. Er trat in den Jacqueline du Pré-Gedenkkonzerten, im Lambeth Palace und in der Wigmore Hall auf. Beim London Festival of Chamber Music spielte er mit dem English String Quartet. 2006 wird er alle Bach-Suiten für Solocello aufnehmen. Seit 1990 ist er Professor am Trinity College of Music in London. Er gibt Meisterkurse in der Dartington International Summer School. Kenedy spielt ein Instrument von Carlo Ferdinando Landolfi, Mailand, aus dem Jahr 1758.

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Michaela Krämer

Michaela Krämer, geboren in Aachen, nahm ihr Gesangsstudium bei Heinz Marten an der Hochschule für Musik Köln auf. Unmittelbar nach der Reifeprüfung erhielt sie das Angebot, dem renommierten Solistenensemble Collegium vocale Köln beizutreten. Konzertreisen in alle Erdteile sowie zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen, preisgekrönt mit hohen Auszeichnungen, folgten. Sie wirkte u.a. mit bei den Berliner Festwochen, dem Festival Dubrovnik, dem English Bach Festival, dem Warschauer Herbst und den Wittener Tagen für Neue Musik. Sie sang mit bedeutenden Dirigenten und Orchestern. Ihr weit gespanntes Repertoire umfasst das gängige Liedprogramm ebenso wie alle wichtigen Werke der Oratorienliteratur. Zahlreiche Uraufführungen avantgardistischer Kompositionen wurden ihr angetragen. Michaela Krämer ist Professorin für Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

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Andreas Krecher

Andreas Krecher erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 6 Jahren und war mehrfach Preisträger von Jugend musiziert. Nach Studien bei Herman Krebbers in Düsseldorf und Rainer Kussmaul in Freiburg ging er für ein Jahr zu Franco Gulli nach Bloomington/USA. 1986 war Andreas Krecher Preisträger beim internationalen Paganini-Wettbewerb in Genua. Er war Konzertmeister beim Robert-Schumann-Kammerorchester, bei den Deutschen Bachsolisten, dem Freiburger Bachorchester und dem Kölner Kammerorchester. Seit 1997 ist Andreas Krecher Professor an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Er ist ferner sowohl Primarius des Consortium Classicum und des Mannheimer Streichquartetts und konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Japan und den USA

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Walter Levin

Walter Levin, in Berlin geboren und aufgewachsen, ist eine legendäre Persönlichkeit des Streichquartetts. Er gründete das LaSalle Quartett und war über 40 Jahre – bis 1987 –  dessen Primarius. Heute ist er ein weltweit gefragter Lehrer; es gibt kaum ein renommiertes Streichquartett, das nicht einmal mit ihm gearbeitet hat. Neben New York und Cincinnati ist nunmehr Basel sein Lebensmittelpunkt. Walter Levin unterrichtet an den Hochschulen in Lübeck, Basel, Paris und Salzburg.  2003 erhielt er den Frankfurter Musikpreis. Am 6. Dezember 2004 vollendete Walter Levin sein 80. Lebensjahr.

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Erika Lux

Erika Lux, geboren in Budapest, begann im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Bereits mit zwölf Jahren trat sie mit Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459 auf. Ihr sechzehnjährig begonnenes Studium an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest schloss sie summa cum laude und mit dem Grand Prix ab und perfektionierte ihr Können anschließend in Meisterklassen u.a. von Wilhelm Kempff, Philippe Entremont und Carlo Zecchi. Mit 19 Jahren erzielte sie als reisträgerin beim Liszt-Bartók-Wettbewerb einen wegweisenden Erfolg. Bedeutende Auszeichnungen folgten, so Spitzenpreise beim ARD-Wettbewerb in München, beim Debussy-Wettbewerb in Saint-Germain-en-Laye und bei der Worldwide Piano Competition in Tokio. Sie konzertierte bei Festspielen u.a. in Salzburg, Flandern, Paris und trat mit großen Orchestern auf. Seit 1990 ist sie Professorin an der Hochschule in Hannover.

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Hans Lüdemann

Hans Lüdemann, geboren 1961 in Hamburg, studierte dort u.a. bei Joachim Kühn und später in den USA, Kanada und an der Musikhochschule Köln, wo er als erster deutscher Jazzmusiker das Konzertexamen ablegte. Er wirkt als Pianist und Komponist in Köln im Spannungsfeld zwischen europäischer, amerikanischer und afrikanischer Musikkultur. Er machte Solo-Tourneen durch mehrere Kontinente, teilweise im Auftrag des Goethe-Instituts,  und arbeitete u.a. mit Jan Garbarek, Paul Bley, Mark Feldman und Tata Dindin. Als eigene Projekte initiierte er das Trio lvoire, das Soloprogramm African Variations und die Band Rism. Er leitete Projekte u.a. bei der EXPO 2000 und der Musiktriennale Köln. 2003 wurde er zum Mitglied der Bundesjury für die Villa Massimo ernannt. Er gibt regelmäßig Workshops in Europa und in Afrika. Für seine Arbeit erhielt er Preise u.a. der Kunststiftung NRW, der GEMA-Stiftung, den Deutschen Schallplattenpreis und den Neuen Deutschen Jazzpreis 2006.

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Siegfried Mauser

Siegfried Mauser, geboren1954 in Straubing. Studium an der Musikhochschule München: Klavier bei Rosl Schmid und Alfons Kontarsky. Studium der Musikwissenschaften, der Philosophie und der Kunstgeschichte an den Universitäten München und Salzburg. Dissertation über „Das expressionistische Musiktheater der Wiener Schule“. 1981–1983 Dozent für Musikwissenschaft und Klavier an der Musikhochschule München. Professur für Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik Würzburg. Professur für Musikgeschichte an der Hochschule „Mozarteum“ Salzburg, dort Gründung eines Forschungsinstituts für musikalische Hermeneutik (seit 1999 aufgegangen als eigenständige Abteilung für Musikalische Hermeneutik des „Institut für Musikwissenschaft, fächerübergreifende Forschung und Lehre“). Interpretationsstipendium der Stadt München. Bayerischer Kulturförderpreis, seit 1990 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste, seit 2003 Direktor der Musikabteilung. Seit Wintersemester 2002/03 Professur für Musikwissenschaft und Leitung des Instituts für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater München, ab Wintersemester 2003/04 Rektor dieser Hochschule.
Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen: Musikalische Analyse, Musikästhetik und Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Herausgeber des „Handbuchs der musikalischen Gattungen“, der „Studien zur musikalischen Hermeneutik“ (Laaber-Verlag) sowie von „Beck Wissen Musik“ (C. H. Beck). Zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland, u. a. mehrfach bei den „Frankfurter Festen“, dem „Schleswig-Holstein-Musik-Festival“, der „Münchener Biennale“ sowie in den großen Musikmetropolen wie Berlin, Hamburg, Köln, Wien, London, Paris und mehrfach in den USA (u. a. in New York, Washington und Los Angeles). Schallplatteneinspielungen: Klaviermusik von Claude Debussy, Wolfgang Rihm und Wilhelm Killmayer. Kammermusik von Günter Bialas und Wilhelm Killmayer, Werke für Violoncello (mit Julius Berger) und Klavier von Paul Hindemith. Das komplette Klavierwerk von Paul Hindemith, Alexander Zemlinsky und Karl Amadeus Hartmann.

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Thierry Mechler

Thierry Mechler, 1962 im elsässischen Mulhouse geboren, ist einer der wichtigsten Repräsentanten der jüngeren französischen Organistengeneration. Neben seiner außergewöhnlichen Orgelinterpretation widmet er sich intensiv dem konzertanten Klavierspiel. Dort erforscht er das gesamte Bach- und Messiaenwerk und erreicht eine äußerst fruchtbare Aufeinanderwirkung der beiden Tasteninstrumente. Er studierte Klavier bei der legendären Pianistin Hélène Boschi und Orgel bei Daniel Roth, Marie-Claire Alain und Jaques Taddei. Bereits mit neunzehn erhält er den ersten Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Paris, 1985 den Ersten Preis Excellence und ein Jahr darauf den Ersten Preis Virtuosité, beide mit Auszeichnung. Von 1991 bis 1999 war er Titularorganist der Primaskathedrale zu Lyon, seit 1984 der Wallfahrtsbasilika Notre Dame von Thierenbach im Elsass. Seit 1998 ist Thierry Mechler Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Musikhochschule Köln, seit 2002 Orgelkustos der Kölner Philharmonie.

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Mirjam Nastasi

Mirjam Nastasi, geboren in Utrecht, studierte dort Flöte und Musikwissenschaft, später auch in Freiburg bei Aurèle Nicolet und Hans Heinrich Eggebrecht. Zunächst beschäftigte sie sich vorwiegend mit zeitgenössischer Musik - als Mitglied des Mobiel Ensemble Nederland und mit dem Pianisten Geoffrey Madge -, später auch mit alter Musik und Traversflöte zusammen mit Frans Fester, Franz Brüggen, Bob van Asperen, Michael Schneider u.a. Sie spielte mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles im In- und Ausland, für den Rundfunk sowie bei vielen Musikfestivals - wie z.B. Frankfurt Feste und Orlando Festival - und gab zahlreiche Meisterkurse. Sie unterrichtete an der Königlichen Hochschule für Musik in Den Haag, an der Musikhochschule Frankfurt und an der Universität Mainz.
Seit 1991 ist Mirjam Nastasi Professorin für Querflöte und Methodik an der Musikhochschule Freiburg, seit 1996 auch Rektorin dieser Hochschule.

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Mariëtte Nollen

Mariëtte Nollen, geboren 1959 in Den Haag, Niederlande, studierte Sologesang am Arnheimer Konservatorium mit Schwerpunkt Lied und Oratorium. Konzerttätigkeit als Altistin in den Niederlanden und Deutschland mit Bach’s Oratorien und Kantaten, Mozarts Requiem und Messen, Händels Messias, Mendelsohns Elias. Liederabende mit Schubert, Schumann, Wolf, Brahms, Duparc, Poulenc. 2002-2005 Assistentin von Margreet Honig am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, weitere Zusammenarbeit in internationalen Meisterkursen. Langwierige Tätigkeit als Gesangspädagogin, Dozentin an der Opernakademie (DNOA) am Amsterdamer Konservatorium und Den Haag, zahlreiche Meisterkurse in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien. Atem-Meisterkurs an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Seit 2004 intensive Zusammenarbeit mit dem Pianisten See Siang Wong. www.mariettenollen.nl

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Sarah O’Brien

Sarah O’Brien ist eine äußerst vielseitige Harfenistin, die beweist, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von der Barock- bis zur zeitgenössischen Literatur eine eigenständige Stimme hat. Sie ist Soloharfenistin der Münchner Philharmoniker, was sie zuvor schon beim Königlichen Concertgebouw Orchester in Amsterdam war. Sie konzertiert als Solistin, Kammermusikerin und als Orchestermusikerin bei allen klassischen Musikfestivals, ebenso auch an den wichtigsten Festivals der zeitgenössischen Musik. Ihr Studium hat Sarah O’Brien in Genf bei Catherine Eisenhoffer mit dem Premier Prix de Virtuosité abgeschlossen. Sie ist Preisträgerin des Concours international d’Éxecution musicale (CIEM) in Genf 1997. 2002 hat sie die Harfenklasse an der Hochschule in Freiburg im Breisgau übernommen, wurde kurz darauf zur Professorin an die Universität Mozarteum berufen und ist zudem seit 2003 Professorin an der Musikhochschule in Basel.

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Dirk Peppel

Dirk Peppel, 1964 in Frankfurt am Main geboren, studierte an der Folkwang-Hochschule Essen bei Matthias Rütters und belegte Meisterkurse bei André Jaunet, Maxence Larrieux und Jean-Pierre Rampal. Seit 1989 ist er Soloflötist der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Über 30 weitere Sinfonie-, Opern- und Kammerorchester engagierten ihn seither als Gast. Darüber hinaus entwickelte Dirk Peppel eine vielseitige internationale Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist. Zahlreiche Rundfunk und CD-Produktionen dokumentieren sein breitgefächertes Repertoire. Als Mitglied des Mutare Ensembles engagiert er sich insbesondere auch für die zeitgenössische Musik. Er gibt regelmäßig Meisterkurse und unterrichtet als Gastdozent an der Universidad de Ciencas y Artes in Mexiko. Nach langjähriger Lehrtätigkeit an der Universität Mainz folgte er im Dezember 2004 dem Ruf als Professor für Flöte und Kammermusik an die Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal.

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Monica Pick-Hieronimi

Monica Pick-Hieronimi, geboren in Köln, Schülerin von Dietger Jacob, ist eine der führenden Sopranistinnen im Mozart- und Straussfach und eine der ganz wenigen deutschen Sängerinnen, die im italienischen Fach international erfolgreich ist – vor allem bei den Festspielen in Verona seit 1992. Mit Nabucco debütierte sie 1990 in Rom, wie in Verona unter der Leitung von Nello Santi. Darüber hinaus sang Monica Pick-Hieronimi in den großen Musikzentren der Welt - Berlin, Hamburg, Wien, London, Paris, Mailand, Madrid, Barcelona, Lissabon, New York. Den Grundstein für ihre Karriere legte sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und am Nationaltheater Mannheim, wo sie bereits alle großen Partien ihres Fachs übernahm. Im Konzertfach singt Monica Pick-Hieronimi vor allem die großen Oratorien des 19. Jahrhunderts. 1993 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik Köln berufen.

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Günter Pichler

Günter Pichler begann 1955 sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Franz Samohyl. Mit 18 Jahren war er bereits Konzertmeister der Wiener Symphoniker und mit 21 Jahren wurde Günter Pichler von Herbert von Karajan als Konzertmeister zu den Wiener Philharmonikern berufen. 1969 erhielt er den Mozart-Interpretationspreis.
Seit 1963 lehrt Günter Pichler als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und seit 1993 an der Musikhochschule in Köln. Darüber hinaus hielt und hält er Meisterkurse u.a. beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, der Société Philharmonique de Bruxelles, ProQuartet Paris, International Music School Aldeburgh, Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano, Accademia Musicale Chigiana Siena und bei der Internationalen Sommerakademie Prag – Wien - Budapest. Viele seiner Schüler gewannen internationale Preise, sind Konzertmeister in wichtigen Orchestern und treten als Solisten und Kammermusikensembles in internationalen Konzertsälen auf.
1970 gründete Günter Pichler das Alban Berg Quartett und ist seither Primarius dieses berühmten Ensembles. Das Alban Berg Quartett, das regelmäßig in den Musikmetropolen der Welt konzertiert, ist Ehrenmitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft und Associate Artists der Royal Festival Hall London.  Es wurde mit mehr als dreißig renommierten Schallplattenpreisen ausgezeichnet (u.a. Grand Prix du Disque, Deutscher Schallplattenpreis, Japan Grand Prix, Grammophone Magazine Award, Edison-Preis, First International Classical Music Award).

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Diemut Poppen

Diemut Poppen wurde in Münster/Westfalen in eine musikalische Familie geboren. Mit sieben Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht, mit 9 Jahren trat sie bereits in Konzerten auf. Über die Kammermusik kam sie schon früh zur Bratsche, die sie mit 17 Jahren zu ihrem Hauptinstrument machte. Ihre Studien absolvierte D. Poppen in Düsseldorf, Köln, Aachen, Berlin, Bloomington/USA und Paris. Sie wurde als Stipendiatin in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Zu ihren Lehrern zählten die Großen der Bratschenwelt, u.a. K. Kashkashian, B. Giuranna, J. Bashmet , H. Schlichtig sowie das Amadeus-Quartett.
Heute ist Diemut Poppen eine gefragte Bratschistin. Konzertreisen führten sie schon in jungen Jahren als Solistin und Kammermusikerin in die bedeutendsten Musikzentren der Welt. Als Solistin hatte sie Gelegenheit, mit Musikern wie Frans Brüggen, Heinz Holliger, Claudio Abbado (Debut Carnegie Hall) u.a. aufzutreten. Ihre große Liebe gilt ihrem Instrument entsprechend der Kammermusik. Namhafte Musiker luden sie zu ihren eigenen Konzertreihen und Kammermusikfestivals ein, so z.B. A. Schiff (Mondsee, Salzburg), C. Abbado (Berliner Begegnungen) , G. Kremer (Lockenhaus),  F. Helmerson ( Korsholm) , B. Pergamenschikov (Köln), L. Vogt (Heimbach), L. Kavakos (Athen), Isabelle van Keulen (Delft) und viele andere.
Diemut Poppen wurde auch in den verschiedensten eigenen Gruppierungen schon früh bekannt, u.a. war sie Mitglied im Orsino-Quartett, im Kammerensemble der Mozartwoche Salzburg, im Schubert-Oktett, im Bosch-Quartett, im Poppen - Trio (mit ihrem Bruder Christoph Poppen) und im Duo mit Vassily Lobanov.
1981 war sie Mitbegründerin und bis 1996 Solobratschistin im Chamber Orchestra of Europe
1990 wurde Diemut Poppen mit dem Europäischen Förderpreis für Musik ausgezeichnet.
Im gleichen Jahr erhielt sie mit nur 29 Jahren einen Ruf als Professorin für Viola und Kammermusik an die Musikhochschule Saarbrücken. 2004 erhielt sie einen Ruf an die Musikhochschule in Detmold als Nachfolgerin von Prof. Nobuko Imai. Von 2006 an hat sie außerdem die Professor für Viola an der berühmten Escuela de musica Reina Sofia in Madrid inne.
Neben Ihrer Konzert- und Hochschultätigkeit wird Diemut Poppen zu Meisterkursen im In- und Ausland eingeladen, u.a. am Mozarteum Salzburg. Außerdem hat sie vor zehn Jahren die künstlerische Leitung der Kammermusikkurse an der Thüringischen Sommerakademie übernommen, ein beliebtes Sommercamp für Musikstudenten.
1997 war sie Mitbegründer der Osnabrücker Kammermusiktage, deren künstlerische Leitung sie  bis 2001 zusammen mit ihrem Pianisten Vassily Lobanov inne hatte.
Diemut Poppen wird auch regelmäßig zur Mitarbeit bei Orchesterakademien im In- und  Ausland eingeladen, ebenso als Jurorin zu internationalen Wettbewerben, z.B. dem ARD-Wettbewerb.
Seit seiner Gründung ist Diemut Poppen Vorspieler der Bratschen im illustren Luzern Festival Orchester unter der Leitung von Claudio Abbado. Ab 2007 hat sie die künstlerische Leitung der Detmolder Sommerakademie inne.
Diemut Poppen hat verschiedene Aufnahmen für Radio, Fernsehen und Schallplattenfirmen eingespielt. Rundfunkaufnahmen bei HR, SFB, Rias, DW, SR, BR, ORF u.a., Fernsehaufnahmen bei ZDF, ARD, ORF, RAI u.a. CD - Aufnahmen bei Deutsche Grammophon, Live classics, Cappricio, Ondine, Ars musici, Tudor, EMI,  Mozartmuseum Salzburg, Ediphone.
Das Repertoire von Diemut Poppen ist sehr umfangreich. Neben den gängigen Stücken für Viola sowohl als Soloinstrument als in Kammermusik hat Diemut Poppen sich auch intensiv mit moderner Musik befasst, zahlreiche Werke wurden für sie geschrieben. Auch die großen Bratschenkonzerte wie z.B. von Bartok oder die berühmte Sinfonia concertante von Mozart sowie die neueren Konzerte von A.Schnittke, von G.Kancheli (Styxx für Viola, Chor und Orchester) und M. Pletnev gehören zu Ihrem Repertoire. Diemut Poppen gehört zu den wenigen Bratschisten, die auch reine Soloabende geben.

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Josef Protschka

Josef Protschka, gefeierter Lied- und Oratoriensänger, heimisch an allen wichtigen Opernhäusern Europas und Amerikas, zunächst als ausgewiesener Mozarttenor, später in großen Rollen des jugendlich-dramatischen Fachs, häufiger Gast bei den bedeutendsten internationalen Festivals wurde in Prag geboren, wuchs aber seit frühester Jugend im Rheinland auf. Er studierte Klassische Philologie, Philosophie und Germanistik, arbeitete journalistisch und in der Erwachsenenbildung, ehe er sich ausschließlich seiner Sängerkarriere widmete.
Diese führte ihn nach kurzen Engagements in Gießen und Saarbrücken über Köln, seinem Stammhaus für viele Jahre, sehr bald auf internationale Podien. Debutauftritten bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper folgten solche an der Mailänder Scala, der Dresdner Semperoper, der Hamburgischen Staatsoper der Oper Zürich, am Covent Garden London, dem Teatre de la Monnaie in Brüssel, den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen, dem Maggio Musicale Florenz u.v.a.m. Die langjährige und kontinuierliche Zusammenarbeit mit vielen führenden Regisseuren und Dirigenten der Zeit wurde ergänzt durch zahlreiche Fernseh- und Rundfunkproduk- tionen und über 50 Platteneinspielungen, von denen viele renommierte internationale Kritikerpreise erhielten.
Seit Ende der 90er Jahre ist Protschka auch als Hochschullehrer in Kopenhagen und Köln/ Aachen tätig und er unterrichtet im Rahmen vieler Meisterkurse in ganz Europa. 2002 wurde er zum Rektor der Hochschule für Musik Köln ernannt.

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Ilja Scheps

Der russische Pianist Ilja Scheps studierte am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, wo er später auch unterrichtete. Von 1982 konzertierte er zehn Jahre lang als Solist der Moskauer Philharmonie, wobei er sowohl solistisch als auch mit vielen prominenten Sängern und Instrumentalisten auftrat. Zahlreiche Gastspiele führten Ilja Scheps u.a. in die USA, nach Australien, China, Israel, Italien, Malta, Neuseeland, Spanien, nach Ungarn und in die Türkei. Seit 1992 lebt Ilja Scheps in Deutschland; seit 2003 ist er Professor an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, und leitet gleichzeitig internationale Meisterkurse. Außerdem wurde Ilja Scheps von mehreren Hochschulen in China zum Gastprofessor ernannt. Er ist Jury-Mitglied bei internationalen Klavierwettbewerben.

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Niklas Schmidt

Niklas Schmidt, 1958 in Köln geboren, wurde bereits mit 12 Jahren Jungstudent am damaligen Düsseldorfer Konservatorium bei Wolfgang Mehlhorn. Nach einem Jahr auf der Menuhin-Akademie in Gstaad studierte er später bei Arto Noras in Helsinki und besuchte u.a. Kurse bei Mstislav Rostropovich. 1980 gründete der vielfache Gewinner renommierter Musikwettbewerbe das Trio Fontenay, das seitdem in der Musikwelt einen außergewöhnlichen Ruf genießt und in den bedeutendsten Sälen und Festivals der Welt gastiert. 1998 schied Schmidt als Cellist aus dem Ensemble aus, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Seit 1987 lehrt er Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und leitet dort die Streicherabteilung. Er hat die Kammermusikarbeit an der Hochschule aufgebaut und ist seit 1997 Professor für Kammermusik. Außerdem wird er regelmäßig zu Meisterkursen in aller Welt eingeladen.

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Reiner Schuhenn

Reiner Schuhenn zählt heute zu den gefragten Chorpädagogen in Deutschland. Geboren in Weingarten/Württemberg studierte er in Stuttgart Schulmusik, Kirchenmusik, Germanistik und Philosophie sowie in Wien Konzertfach Orgel und Dirigieren in der Kapellmeisterklasse von Otmar Suitner. 1994 übernahm er die Leitung des Referates für Kirchenmusik des Ruhrbistums Essen, ab 1997 zusätzlich die künstlerische Leitung des Johannes-Damascenus-Chores Essen sowie des Domchores an der Essener Kathedrale. 1999 erfolgte seine Berufung an die Musikhochschule Köln als Professor für Chor- und Orchesterleitung. Dort ist er Leiter des von ihm wiedergegründeten Madrigalchores, mit dem er auch Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen bestreitet. Er ist künstlerischer Leiter des Kammerchores Bonner Praetorius-Gemeinschaft. 2004 erfolgte sein vielbeachtetes dirigentisches Debüt in der Kölner Philharmonie.

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Klaus Schuhwerk

Klaus Schuhwerk, geboren in Radolfzell am Bodensee, war bereits als Schüler mehrfacher Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert. Sein Studium absolvierte er bei Horst-Dieter Bolz in Trossingen, in Basel bei Edward H. Tarr und in Chicago bei Vincent Cichowicz. Es folgten zahlreiche Engagements bei den Sinfonieorchestern des HR und SWF, beim Bach Collegium Stuttgart und dem Stuttgarter Kammerorchester. Klaus Schuhwerk gibt u.a. Meisterkurse an den Musikhochschulen Antwerpen, Berlin, Düsseldorf, Karlsruhe, Saarbrücken und Salzburg und betreut die Blechbläser des Bundesjugendorchesters, der Jungen Deutschen Philharmonie und des Weltjugendorchesters. Nach Lehraufträgen in Mainz, Karlsruhe sowie München leitet Klaus Schuhwerk seit Oktober 2000 eine eigene Trompetenklasse an der Hochschule für Musik Basel. 2003 wurde er als Professor für Trompete an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main berufen.

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Massimo Signorini

Massimo Signorini begann sein Studium 1993 am Staatlichen Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz in dem Jahr, in dem dort der Lehrstuhl für Akkordeon eingerichtet wurde. Er schloß ein Studium mit dem Diplom und der höchsten Auszeichnung ab. Weiterhin belegte er zahlreiche internationale Meisterkurse bei renommierten Dozenten.
Darüber hinaus hat Massimo Signorini Diplome in den Fächern Jazz und Tonsatz erworben.
Er konzertiert heute sowohl solistisch als auch mit bedeutenden Ensembles unterschiedlichen Charakters in Europa und in Übersee. Massimo Signorini unterrichtet Akkordeon in Mailand und in Livorno. Außerdem leitet er Meisterkurse in Dänemark und Italien geleitet.

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Anthony Spiri

Der Pianist Anthony Spiri gilt als einer der vielfältigsten und angesehensten Liedbegleiter, Kammermusiker und Solist der heutigen Musikszene. Geboren in den USA, erhielt er seine Ausbildung in Cleveland und Bosten, bevor ihn sein weiterer künstlerischer Werdegang nach Europa führte. Sein umfangreiches Repertoire, das von alter Musik bis zu Werken des 20. Jahrhunderts reicht, hat ihn durch viele Länder Europas, nach Japan und Amerika geführt, u.a. mit dem Chamber Orchestra of Europe, der Camerata Academica Salzburg, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Telekom Orchester Bonn, dem Ensemble Wien Modern, dem Kammerorchester Basel und dem Mozarteum Orchester. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen das Aulos Bläserquintett, das Ensemble Wien-Berlin, das Hagen-Quartett, Gidon Kremer, Thomas Zehetmair, Pierre Amoyal u.a. Anthony Spiri lebt in München und ist Professor für Klavierkammermusik an der Musikhochschule Köln.

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Norbert Stertz

Norbert Stertz, Jahrgang 1965, studierte in Freiburg und Frankfurt am Main und  ist Preisträger von Wettbewerben u.a. in der Schweiz und in Frankreich. Als Solohornist wirkte er in renommierten Orchestern wie den Dortmunder Philarmonikern und der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen mit und spielt mit unterschiedlichen Formationen, u.a. dem Diaphonia-Quintett, dem Blechbläserensemble Best of Brass und den Westdeutschen Bläsersolisten. Ab 1994 lehrte an den Musikhochschulen Dortmund und Essen. Seit kurzem hat Norbert Stertz die Horn-Professur an der Hochschule für Musik in Detmold inne, wobei er gleichzeitig eine Professur an der Musikhochschule Weimar angeboten bekommen hatte. Norbert Stertz gibt zahlreiche Solo- und Kammerkonzerte. Er hat Konzertreisen bis nach Südamerika durchgeführt. Auch ist er als Juror internationaler Wettbewerbe tätig.

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Hidetaro Suzuki

Hidetaro Suzuki war Konzertmeister des Symphonieorchesters Québec von 1963 bis 1978 und anschliessend bis 2006 in Indianapolis. Als Solist hat er die ganze Welt bereist. Mit seiner Frau, der Pianistin Zeyda Ruga Suzuki, gab er Recitals u.a. in den USA, Kanada, Japan, Indien, England, Frankreich und Russland. Er war bei vielen bedeutenden Festivals Artist-in-Residence. In Indianapolis gründete er das Kammermusikfest SUZUKI & FRIENDS, das 2007 zum 27. Mal stattfindet. Er war Professor in Québec und an der Universität Laval sowie regelmäßig Gastprofessor in Bloomington, Illinois und Florida. Hidetaro Suzuki gewann viele bedeutende Preise, so beim Tschaikowsky- Wettbewerb, beim Wettbewerb Königin Elisabeth und beim Internationalen Wettbewerb Montreal.

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Nina Tichman

„Bestechend die Ausgewogenheit zwischen kerniger Kraft, spielerischer Eleganz und Empfindungstiefe“. Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die amerikanische Musikerin Nina Tichman machte Furore als sie in Frankfurt am Main und in New York das Gesamtklavierwerk von Claude Debussy zyklisch aufführte. Diese denkwürdige Interpretation wurde dann als CD Aufnahme (wergo) festgehalten und stieß auf einhellige Begeisterung bei Fachpresse und Publikum.
Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe - Busoni, Mendelssohn, Casagrande - Nina Tichman ist in den musikalischen Zentren der Welt aufgetreten und wurde auf fünf Kontinenten im Fernsehen und Rundfunk porträtiert. Ihre Diskographie umfasst Werke von Copland (Gesamtklavierwerk), Chopin, Beethoven, Mendelssohn, Penderecki, Faure, Corigliano, Bartok und Reger.
Seit 1993 ist sie Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und hat Meisterkurse bei der Seelscheider Sommerakademie, am Mozarteum in Salzburg und an der Princeton University gehalten.
Nina Tichmans neue Gesamtaufnahme von Beethovens Werken für Klavier und Violoncello zusammen mit der Cellistin Maria Kliegel wurde von der englischen Zeitschrift Gramaphone als „a magnificent interpretation” gelobt. Zur Zeit entsteht mit dem Xyrion Trio eine Gesamtaufnahme der Klaviertrios von Beethoven. www.ninatichman.com

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Arbo Valdma

Arbo Valdma, estnischer Pianist und seit 1992 Professor an der Hochschule für Musik Köln, erhielt seine Ausbildung in Tallinn und am Moskauer Konservatorium. Als Solist trat er u.a. unter N. Järvi, K. Sanderling und A. Rabinowitsch in ganz Europa und Australien auf und spielte zahlreiche Schallplatten ein. Als führender Klavierpädagoge im ehemaligen Jugoslawien hatte er bis 1991 Professuren an den Musikhochschulen in Belgrad und Novi Sad sowie Gastprofessuren in allen Teilrepubliken. International gefragt als Meisterkursdozent unterrichtete Arbo Valdma seit 1984 über 100 Meisterkurse (regelmäßig in den USA beim WPPC, in Heidelberg, im Haus Marteau/Lichtenberg, in der EPTA-LAUS Sommer-Kunstakademie, der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano, in der Musikakademie Estlands, in Tokyo). Seine Studenten sind Preisträger bei den größten internationalen Klavierwettbewerben (u.a. in Genf, Wien, Brüssel, Leeds, München, Vevey, Bolzano, Vercelly, Washington). Als Autor und Regisseur produzierte Arbo Valdma zahlreiche Musiksendungen für Rundfunk- und Fernsehanstalten. 1991 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Tallinn verliehen.

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Manfredo Zimmermann

Manfredo Zimmermann, 1952 in Buenos Aires geboren, legte sein Konzertdiplom mit Auszeichnung an der  Hochschule in Graz ab. Anschließend studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis bei Nikolaus Harnoncourt und Barthold Kuijken. Nach Lehrtätigkeiten in der Schweiz, u.a. an der Berufsschule des Konservatoriums in Bern, wurde er 1987 Professor an der Musikhochschule Köln/Wuppertal. Er ist Dozent bei zahlreichen Kursen im In- und Ausland und seit 2002 Leiter einer Ausbildungsklasse an der Bundesakademie Trossingen. Er konzertiert als Block- und Traversflötist mit namhaften Ensembles und Dirigenten wie Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, Les amis de Philippe, Musica Antiqua Köln, dem Stuttgarter Barockorchester, Renée Jacobs und Ludger Rémy. Zimmermann ist Autor mehrerer Unterrichtswerke für die Blockflöte sowie Herausgeber zahlreicher Kompositionen des 17. und 18. Jahrhunderts.