Dozenten 2008

Die diesjährigen Dozenten 2008

Jörn Hinnerk Andresen

Jörn Hinnerk Andresen stammt aus Schleswig-Holstein. Er studierte Dirigieren bei Hans Christoph Rademann, Prof. Christian Kluttig und Daniel Reuss, Cembalo bei Raphael Alpermann und Klavier in Dresden und Amsterdam.

1999 erhielt er noch während seines Studiums sein erstes Engagement am Theater Zwickau als Chordirektor. Im September 2003 ging er als Chordirektor und Kapellmeister an das Stadttheater Koblenz.. Dabei erwarb er sich als Dirigent ein breites Repertoire in den Bereichen Oper, Operette, Musical, Ballett und Konzert. Ab Herbst 2008 wird er in gleicher Funktion am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz arbeiten

2004 gründete er das Koblenzer Barockorchester "Cappella Confluentes". Das Repertoire des Ensembles reicht von der Beschäftigung mit der frühbarocken Literatur des Warschauer Königshofes über Opernproduktionen wie Purcells King Arthur bis hin zu Bachs H-Mollmesse. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der geistlichen Vokalmusik von Schein und Schütz.

Mit dem RIAS-Kammerchor führte er Einstudierungen für CD-Produktionen und Konzerte durch. Seit 2008 ist er Chorleiter der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen. Er unterrichtet Orchesterleitung an der Musikhochschule Köln und ist auch als Juror bei Chorwettbewerben aktiv.

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Boris Bloch

Boris Bloch, der aus Odessa stammende Pianist, gehört seit langem zu den wichtigsten Interpreten der klassischen und romantischen Klaviermusik. Am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium studierte er bei Dimitri Bashkirow. Er ist Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe; u.a. der ArturRubinstein Piano Masters Competition und des Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni. Heute führt ihn seine Konzerttätigkeit durch ganz Europa und zur Zusammenarbeit mit vielen berühmten Orchestern. Seine CD-Einspielungen erhielten den Grand Prix International du Disque und den Preis Excellence Disque. Aufgrund seines besonderen Einsatzes für das Klavierwerk Franz Liszts wurde Bloch mit der Goldenen Ehrennadel der Liszt-Gesellschaft geehrt. 1985 wurde er zum Professor an die Folkwang Hochschule Essen berufen. 2006 war er künstlerischer Leiter des 1. Internationalen Karl Bechstein Klavierwettbewerbs.

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Bernhard Böhm

Bernhard Böhm gehört zu den vielseitigsten Interpreten, wobei er gleichermaßen als Blockflötist wie auch als Spezialist auf den historischen Traversflötentypen aus Barock und Renaissance gefragt ist. Daneben spielt Bernhard Böhm eine Vielzahl weiterer historischer Holzblasinstrumente, wie z. B. Dudelsack, Rauschpfeife und Schalmei. Als Solist sowie in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen konzertiert er in allen europäischen Ländern und in Übersee (u.a. Japan, Süd- und Nordamerika). In den letzten Jahren hat Böhm eine Reihe von Solo- und Ensemble-CDs, zumeist mit Jürgen Hübscher oder dem Hedos-Ensemble eingespielt. Er leitet Kurse und Seminare auf internationaler Ebene und lehrt seit 1979 als Professor für historische Holzblasinstrumente (mit den Hauptfächern Block- und Traversflöte) an der Hochschule für Musik in Würzburg.

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Lorenzo Cavasanti

Lorenzo Cavasanti erhielt seine Ausbildung u.a. bei Pedro Memelsdorff, Ezequiel Maria Recondo und Frans Brüggen. Daneben studierte er Oboe. Auf großen europäischen Festivals hat er über 400 Konzerte gespielt; er war Solist in der Londoner Royal Albert Hall, dem Konzerthaus Wien, der Mailänder Scala und dem Concertgebouw Amsterdam. Er gründete mehrere Ensembles in Italien und musiziert regelmäßig mit weiteren. Seine Einspielungen erhielten vielfache Preise. Bei bedeutenden internationalen Festivals trat er u.a. auf in London, Mailand, Innsbruck und Paris. Lorenzo Cavasanti war zunächst Dozent in der Schweiz; heute lehrt er am Konservatorium in Bozen und gibt Meisterkurse in Urbino and San Raffaele Cimena.

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Thomas Duis

Thomas Duis, geboren 1958, wurde bereits als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung und des Deutschen Musikrats in allen Kontinenten mit Preisen überhäuft. Seine Ausbildung erhielt er zuvor in Wiesbaden, Hannover und Leeds. „Die Welt“ bezeichnete ihn als einen der besten Pianisten seiner Generation. Er konzertiert bei zahlreichen großen Festivals. Konzertreisen führen ihn in die ganze Welt. Mit renommierten Labels verbinden ihn Schallplattenverträge. Thomas Duis ist seit 1998 Professor und seit 2004 Rektor der Hochschule für Musik Saar. Zuvor war er von 1994 bis 1998 Professor in Graz.

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Daniel Gaede

Daniel Gaede, 1966 in Hamburg geboren, studierte bei Thomas Brandis, Max Rostal und Josef Gingold. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Deutschen Musikrates und des Abbado-Young-Musicians-Trust. Mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben führten zum Carnegie Hall Debüt 1992. Er konzertierte als Solist mit dem Philharmomia Orchestra London, den Wiener Philharmonikern, mit Dirigenten wie Claudio Abbado und Riccardo Muti in den großen Konzertsälen der Welt. Rege kammermusikalische Tätigkeit erfolgte u.a. mit N. Gutman, M. J. Pires und P. Tortelier. Von 1994 - 2000 war er Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Seit Oktober 2000 ist er Professor an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg. Er gab Meisterkurse in den USA, Mittel- und Südamerika, im Nahen Osten, Japan, Korea, Australien und Deutschland.

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Jeanette Favaro-Reuter

Jeanette Favaro-Reuter, eine amerikanische Opernsängerin, kam 1982 nach ihrem mit Auszeichnung beendeten Magisterstudium an die Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau. Danach gehörte sie viele Jahre zum Soloensemble des Staatstheaters Kassel. In diesen Engagements sang sie nahezu alle wichtigen Hauptpartien ihres Fachs. Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Opernsängerin ist Frau Favaro auch eine anerkannte Lied-, Konzert-, und Oratoriensängerin. Sie unterrichtete lange Jahre an Universitäten in den USA und als Gastprofessorin an der Musikhochschule Freiburg. Von 1999 bis 2001 lebte Frau Favaro in Seattle, USA, wo sie ihre Doktorarbeit schrieb und gleichzeitig an der Universität unterrichtete. 2001 erhielt sie eine Professur in Leipzig. Zusätzlich gehört sie seit 2005 als „Visiting Professor“ zur Gesangsfakultät des Royal College of Music in London.

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Michael Hampe

Michael Hampe, geboren 1935, ist und war Opernregisseur u.a. der Mailänder Scala, der Royal Opera Paris, der Opéra Paris, der Salzburger Festspiele, des Edinburgh Festivals, des Maggio Muiscale Florenz, des Rossini Festivals Pesaro und des Savonlinna Festival sowie an den Opernhäusern in Zürich, München, Stockholm, Washington, San Francisco, Sydney, Tokio, Buenos Aires, Los Angeles.

Als Schauspielregisseur hat er u.a. in Zürich, München, Schwetzingen und Luzern gewirkt. Er war lange Jahre Intendant in Köln, Mannheim und bei den Dresdner Musikfestspielen sowie Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele.

Sein umfassendes Wissen gibt er weiter als Professor der Universität Wien und der Hochschule für Musik Köln sowie an Hochschulen in Tokio und Los Angeles. Er ist und war Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater Akademie und der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft und hat zahlreiche Theaterbauberatungen durchgeführt.

Hampe publiziert u.a. in NZZ, FAZ, SZ und in der »Opernwelt« und hat Aufsätze, wissenschaftliche Abhandlungen und Bücher verfäßt. Nach Musik- und Schauspielausbildung studierte er Musik- und Theaterwissenschaft und promovierte an der Universität Wien zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Bühnentechnik.

Er ist Commendatore della Reppublica Italiana und Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg sowie des West End (Olivier) Awards.

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Siegfried Jerusalem

Siegfried Jerusalem studierte 1955-1960 an der Folkwang-Hochschule Essen Fagott und Klavier und im Nebenfach Geige. 1961 wurde er als erster Fagottist bei den Hofer Symphonikern verpflichtet, 1962 beim Schwäbischen Sinfonie-Orchester Reutlingen. Parallel zu diesen Engagements bildete er seine Tenorstimme bei Hertha Kalcher aus. Bei einer ZDF-Produktion des Zigeunerbaron 1975 wechselte er erstmals vom Orchester auf die Bühne. Er debütierte 1976 als Lohengrin in Darmstadt und Aachen und sang im selben Jahr bereits in Bayreuth. Die späte, aber rasche Karriere führte Jerusalem an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt, wobei er sich vor allem als Wagner-Tenor einen Namen machte. In Bayreuth hat er sich in allen großen Heldenpartien seines Fachs vorgestellt. Jerusalem ist Rektor der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg.

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Georg Klütsch

Georg Klütsch, 1951 in Düren geboren, studierte Schulmusik in Mainz und Detmold. Dort bestand er sein Konzertexamen bei Helman Jung mit Auszeichnung. Langjährig war Georg Klütsch Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer Bläser Ensembles. Als Professor an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar gelang es ihm, in kurzer Zeit eine erfolgreiche Fagott-Klasse aufzubauen. Seit 2001 unterrichtet Georg Klütsch an der Musikhochschule Köln. Über 30 Studenten seiner Klasse konnten sich in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Probespiele in ersten Orchestern etablieren wie den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, der Radiophilharmonie des NDR, dem WDR-Radiosinfonieorchester Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln.

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Andreas Krecher

Andreas Krecher erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von 6 Jahren und war mehrfach Preisträger von Jugend musiziert. Nach Studien bei Herman Krebbers in Düsseldorf und Rainer Kussmaul in Freiburg ging er für ein Jahr zu Franco Gulli nach Bloomington/USA. 1986 war Andreas Krecher Preisträger beim internationalen Paganini-Wettbewerb in Genua. Er war Konzertmeister beim Robert-Schumann-Kammerorchester, bei den Deutschen Bachsolisten, dem Freiburger Bachorchester und dem Kölner Kammerorchester. Seit 1997 ist Andreas Krecher Professor an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Er ist ferner sowohl Primarius des Consortium Classicum und des Mannheimer Streichquartetts und konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Japan und den USA.

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Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini, geboren 1965, studierte bei Maria Tipo und weckte die internationale Aufmerksamkeit mit seinem Sieg im Wettbewerb Dino Ciani 1983. Im Jahr 1994 erhielt er den Premio Accademia Chigiana. Er musiziert mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Dennis Russell Davis, Daniel Harding und Semyon Bychkov. Mit Luciano Berio verband ihn eine enge Zusammenarbeit, die zu Welturaufführungen seiner Werke führte. Generell gilt sein besonderes Interesse der Musik des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Schönberg und Berg. Seine Gesamtaufnahme der Beethoven-Sonaten 2004 erhielt hervorragende Kritiken und wurde zur CD
des Monats im Fono Forum gewählt. Derzeit wirkt er auch in der Leitung der Scuola di Musica in Fiesole. Im Dezember 2007 war er Jury-Mitglied der International Beethoven Competition in Bonn.

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Erika Lux

Erika Lux, geboren in Budapest, begann im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Bereits mit zwölf Jahren trat sie mit Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459 auf. Ihr sechzehnjährig begonnenes Studium an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest schloss sie summa cum laude und mit dem Grand Prix ab und perfektionierte ihr Können anschließend in Meisterklassen u.a. von Wilhelm Kempff, Philippe Entremont und Carlo Zecchi. Mit 19 Jahren erzielte sie als reisträgerin beim Liszt-Bartók-Wettbewerb einen wegweisenden Erfolg. Bedeutende Auszeichnungen folgten, so Spitzenpreise beim ARD-Wettbewerb in München, beim Debussy-Wettbewerb in Saint-Germain-en-Laye und bei der Worldwide Piano Competition in Tokio. Sie konzertierte bei Festspielen u.a. in Salzburg, Flandern, Paris und trat mit großen Orchestern auf. Seit 1990 ist sie Professorin an der Hochschule in Hannover.

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Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Joachim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht feierte. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Operhäusern der Welt, so an der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Londoner Covent Garden Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper und am Bolshoi-Theater in Moskau. Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aix-en-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid. Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten (Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard). Sie hat Liederabende in den grossen Konzertsälen von New York, London, Mailand, Paris, Wien, Berlin, Florenz, Neapel, Barcelona und Tokio gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Loseys Verfilmung des „Don Giovanni“ wurde weltweit von Publikum und Kritik gefeiert.

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Markus Nyikos

Markus Nyikos, geboren 1948 in Basel, studierte bei Paul Szab≤ in Basel und bei Stanislav Apolφn in Prag. Von 1974 bis 1979 war er Solocellist der Festival Strings Lucerne und Assistent am Konservatorium Luzern, bevor er 1979 als Professor an die Hochschule der Künste Berlin berufen wurde. 1976 wurde Nyikos Träger des Schweizer Solistenpreises und ein Jahr später Preisträger beim Concours Gaspar Cassad in Florenz. Er führt eine erfolgreiche Celloklasse an der UdK Berlin, daneben bereist er als Solist, Kammermusiker und Gastdozent verschiedene Musikhochschulen in Europa, Nord-und Südamerika, Asien und Australien. Außerdem ist Nyikos Mitglied des Philharmonischen Klavierquartetts Berlin, Solo-Cellist der Philharmonischen Virtuosen Berlin und spielte über Jahre auch bei Konzerten der "Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker" mit.

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Minguet Quartett

Das in Köln beheimate Quartett wurde 1988 gegründet und spielt heute mit Ulrich Isfort (Violine I), Annette Reisinger (Violine II), Firmian Lermer (Viola) und Matthias Diener (Violoncello). Die Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und erhielten darüber hinaus wichtige Impulse durch Walter Levin (LaSalle Quartett) sowie den Mitglieder des Amadeus-, Melos und Alban Berg Quartetts. Stipendien, Förderpreise und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben verhalfen dem Ensemble früh zu Auftritten im In- und Ausland. 1997 erhielt es einen Lehrauftrag für Kammermusik in Düsseldorf. Heute zählt das Minguet Quartett zu den gefragtesten Streichquartetten der jüngeren Generation und gastiert in allen großen Konzertsälen Europas. Neben der klassisch-romantischen Literatur engagiert es sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Die erstmalige Gesamtaufnahme und Aufführung der Streichquartettkompositionen von Wolfgang Rihm zählt zu den aktuellen Projekten.

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Dorothee Oberlinger

Dorothee Oberlinger, 1969 in Aachen geboren, zählt zu den führenden Musikern auf ihrem Instrument. Sie studierte Schulmusik, Germanistik und Blockflöte in Köln. Danach setzte sie ihr Blockflötenstudium in Amsterdam und Mailand fort. Für ihre künstlerischen Leistungen erhielt sie bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seitdem ist sie regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Japan und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit führenden internationalen Barockensembles und Orchestern. 2007 erschien ihre erste Solo-CD “Italian Sonatas”. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit dem 17. und 18. Jahrhundert widmet sie sich auch der zeitgenössischen Musik. Von 2004 bis 2005 war sie Vertretungsprofessorin an der Musikhochschule Köln und ist seit 2005 Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Peter Ruzicka

Peter Ruzicka will celebrate his 60th birthday in July 2008. For his compositions he has won, among others, the UNESCO-Prize and the Louis Spohr. Many international orchestras have performed his works, directed by Masur, Eschenbach, Sinopoli, Thielemann, Gielen, Ashkenazy, Albrecht and others. His last work, HÖLDERLIN, will be staged at the Staatsoper Unter den Linden of Berlin in 2008. From 1990 he has held the chair at the Hamburg Conservatory. He is a member of the Academies of Art of Bavaria and Hamburg. Ruzicka has been the superintendent in Berlin and Hamburg. In 1996 he has become the successor to Henze for the artistic direction of the Munich Biennial and, in 1999 president of the Bavarian Academy of Theatre. From 2001 to 2006 he was superintendent of Salzburg. He has directed, among others, the Vienna Symphony, the Dresden Staatskapelle, the Bamberg Symphony, the Munich Philharmonic, the Concertgebouw orchestra and numerous symphonic and radio orchestras.

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Edith Salmen

Edith Salmen erhielt ihre musikalische Ausbildung zunächst in Freiburg bei Bernhard Wulff. Sie setzte ihr Studium in der Meisterklasse von Karl Peinkofer in München fort und schloss mit dem Solistenexamen ab. Edith Salmen ist eine der gefragtesten Solistinnen und Kammermusik-Partnerinnen ihres Fachs. Sie trat bei allen großen europäischen Festivals für Neue Musik auf, machte Konzertreisen durch Südamerika und China. Sie spielte die Uraufführungen vieler Werke von z.B. Stockhausen, Rihm, Veerhoff, Hölszky, Hamel. Von 1996 - 2002 hatte sie die musikalische Leitung der Sendereihe „Lyrik und Musik“ des Südwestrundfunks Baden-Baden. Seit 1999 unterrichtet sie an der Musikhochschule in Rostock, wo sie 2005 eine Honorarprofessur erhielt.

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Christian Schneider

Christian Schneider, 1942 in Weimar geboren, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Berlin bei Karl Steins. Von 1964 bis 1992 war er Solooboist im Berliner Symphonischen Orchester, bei den Bochum Symphonikern und den Düsseldorfer Symphonikern an der Deutschen Oper am Rhein.
Er ist Mitglied der Barockensembles Collegium aureum, Capella Coloniensis und Camerata instrumentale der Hamburger Telemann-Gesellschaft sowie Gründungsmitglied des Ensembles für Neue Musik Musikfabrik NRW. Seit 1979 ist er Lehrbeauftragter für Oboe an der Hochschule für Musik Köln, seit 1992 Professor für Oboe, Fachdidaktik Oboe und Kammermusik. Er gibt Meisterkurse in Europa, USA und Asien und tritt häufig solistisch auf, u.a. mit Werken von F.M. Beyer, B. Dimov, G. Kröll, G. Litaize, H. Schroeder, W. Szalonek. Von 1979 bis 2005 war Christian Schneider Mitherausgeber der Fachzeitschrift für Holzbläser “Tibia”.

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Steffen Schorn

Steffen Schorn, geboren 1967 in Aalen, spielt Baritonsaxophon, Bassklarinette, Tubax (Kontrabass- und Subkontrabasssaxophon), Flöten. Er lernte zunächst autodidaktisch Saxophon, später studierte er Jazz in Köln; Studium der Bassklarinette (Neue Musik) in Rotterdam; Kursbesuche bei Sergiu Celibidache; Zusammenarbeit mit Hermeto Pascoal in Basilien; Spezialisierung auf tiefe Holzblasinstrumente. 1997 gründete er das Steffen Schorn Septett. Von 1997 bis 2000 war er Mitglied der NDR Big Band. Konzertreisen durch die ganze Welt (bislang 61 Länder). Seit 1991 erhielt er zahlreiche Preise, darunter Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg, SWR Jazzpreis, zuletzt drei Preise der Deutschen Schallplattenkritik in Folge. Seit 2001 ist er Professor für Komposition und Leiter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Nürnberg.

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Anna Serova

Anna Serova wurde in Archangelsk geboren und studierte in St. Petersburg, wo sie direkt nach dem Examen zur Professorin für Viola ernannt wurde. Als Kammermusik-Partnerin spielte sie u.a. mit Bruno Giuranna und Salvatore Accardo; als Solistin trat sie in großen Konzertsälen Russlands und Italiens auf. Ihre letzte CD mit Schumann erhielt beste Kritiken und wurde zur CD des Monats gewählt. Sie ist Solobratscherin im Ensemble Punto. Anna Serova leitet die Festivals Siberia-Europa und Italia- Siberia. Sie ist Professorin für Viola und Kammermusik an der Akademie Perosi; außerdem unterrichtet sie an der Musikakademie Cremona.

 

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Jenny Borgatti

Korrepetitorin

Barbara Szczepanska

Barbara Szczepanska, geboren in Warschau, studierte zunächst in Warschau und setzte dann ihr Studium bei Viktor Merzhanov (Tschaikowsky-Konservatorium) fort. Ihr Abschlussexamen bestand sie mit höchster Auszeichnung. In der Folgezeit unternahm sie ausgedehnte Konzertreisen durch Osteuropa, Spanien, Italien und Deutschland. Dabei trat sie sowohl als Solistin auf wie auch im Rahmen von Kammermusikabenden und in Konzerten mit renommierten Symphonieorchestern. Nach einer Lehrtätigkeit an der Hochschule in Warschau kam sie nach Deutschland und wurde 1989 als Professorin an die Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf berufen. Sie hat viele erfolgreiche Pianisten ausgebildet, die Preise bei internationalen Wettbewerben erzielt haben. Ein Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit ist die Ausbildung von jungen Pianisten vor dem Hochschulstudium.

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Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor. Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.

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Jule Unterspann

Jule Unterspann ist von Kindesbeinen an von der menschlichen Stimme und Geräuschen jeglicher Art fasziniert: Überall ist Klang und Rhythmus. Sie wurde 1972 in Frankfurt/Main geboren, wuchs singend in einer musikalischen Großfamilie auf, brachte die Schule und einige Berufsausbildungen hinter sich, bevor sie sich 1995 entschließt, ihre Zeit in erster Linie mit Musik zu verbringen. Das pädagogisch angelegte Jazzgesangsstudium an der Universität Mainz beginnt 1997 und endet 2002. Seit 1997 beschäftigt sie sich intensiv mit der Entfaltung des musikalischen Selbstverständnisses bei Sängern und Instrumentalisten (unter anderem an den Musikhochschulen Nürnberg und Köln) und mit Menschen, die an ihrem eigenen Klang, und somit an sich selbst interessiert sind. Jule Unterspann lebt und arbeitet in Berlin und agiert in Kooperation mit der Hochschule für Musik Nürnberg.

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Marja van den Berk

Marja van den Berk, geboren 1962 in Hamburg, ist seit 1990 im Bereich Theater- Bühnenarbeit und Coaching selbstständig tätig. Seit 1982 ist sie Mitbegründerin zahlreicher Theatergruppen. Frau van den Berk produziert, betreut und inszeniert Theatergruppen, führt Regie. Sie leitet Ausbildungsseminare für Theater-Körperarbeit in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien. Seit 2004 ist sie Dozentin für Bühnenpräsenz, Selfmarketing und Potenzialförderung an den Musikhochschulen Köln und Nürnberg.

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Thomas van der Geld

Thomas van der Geld, geboren 1947 in Boston, lebt seit 1973 in Deutschland. Nach Klavier- und Trompetenunterricht wechselte er 1968 zum Vibraphon. 1970 legte er seinen Bachelor of Science ab. Neben Privatunterricht absolvierte er das Artist Diploma in Berklee. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seit 1993 lehrt er in Köln, davor u.a. in Berklee, Hamburg, Darmstadt, Frankfurt und Weikersheim. Er schrieb zahlreiche Auftragskompositionen im Bereich Bühnen- und Filmmusik sowie Kammermusikwerke. Außerdem nahm er ca. 20 Tonträger auf, darunter Produktionen mit fast allen renommierten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Er publizierte u.a. eine zweiteilige Jazz-Gehörbildung sowie „Studies for Solo Vibraphono“.

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